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Kurzvorstellung
des Reuter-Liehr-Konzept - Thomas
Eckert
Carola
Reuter-Liehr (Lautgetreue Lese-Rechtschreibförderung)

Zielgruppe Förderunterricht in der Schule aber auch guter Leitfaden und Material für fördernde Eltern
Ziel : Lernmotivation, Sicherheit im Umgang mit Lese-Rechtschreibproblemen; Lautgetreue Lese-Rechtschreibfähigkeit
Prinzip der Förderung : Erfolg von Anfang an, Vom Leichten zum Schweren : "Ich kann schreiben wie ich (explizit) spreche“ , Vom Häufigen zum Seltenen : Lautgetreue Wörter >> nicht lautgetreue Wörter mit Regeln
Grundkonzept : Erlernen der Laut-Buchstaben-Zuordnung mit Lautgebärden
 
Die Mitsprechstrategie : Rhythmisch-silbierendes Schwingen : Dabei geht es darum die Melodie der Sprache zu erkennen. Die Sprechweise wird genau kontrolliert u. es werden Silben getanzt und mit den Armen weit geschwungen. Sprechweise = Schriftsprache
Synchrones Sprechschreiben : Sehr schöne Tafelarbeit wenn vorhanden, es wird in dem Tempo aufgeschrieben indem gesprochen wird Sprechzeit = Schreibzeit, Silbenpausen einhalten, Laut flüsternd und innerliches Schreiben ;
Silbenbogenlesen : „Beweis“ (Indikator) für lautgetreues Schreiben Das Kind zieht Silbenbögen unter die Lernwörter !

Strategieablauf : "Ich höre ,spreche und schwinge in Silben und schreibe auf, was ich gehört und gesprochen habe,dabei spreche ich laut mit. Dann lese ich mit Silbenbögen und spreche wieder laut mit!"
Die Lauttreue : „Lauttreue ist [...] kein Merkmal von Buchstaben, sondern eine Eigenschaft, die Wörtern zugesprochen werden kann, wenn diese beim Schreiben unmittelbar mitsprechbar sind. Diese unmittelbare Mitsprechbarkeit muss für das lernende Kind gewährleistet sein. Ob ein Wort lautgetreu verschriftet werden kann, wird zum einen durch die Häufigkeit des Vorkommens des Buchstabens in der deutschen Schriftsprache und zum anderen durch die Stellung des Buchstabens innerhalb der Silbe bestimmt.“ (RL 2001: 55, im Original ist dieser Text fett markiert)
Oder:
„Ein nicht unerheblicher Teil der deutschen Wörter kann entsprechend den Phonemen korrekt verschriftet werden. Diese Wiedergabe der gesprochenen Phoneme wird allgemein `lautgetreues Schreiben´ genannt.“ (RL 2001: 141)
Regeln und Ableitungsstrategien : Klare Regeln auf grossen Lernplakaten. Beispiel : Ich merke mir : " In der Mitte des Wortes - zwischen den Silben - wird aus kk (so spreche ich) >> ck ( so schreibe ich ). Beispiele auf den Lernplakaten verdeutlichen den Merksatz.

Motivation und Richtigmacher : Mutmach-Lern-Plakate motivieren die Schüler nicht aufzugeben. Beispiel :" Ich freue mich über meine ersten Erfolge im Förderuntericht." und die "Richtigmacher-Plakate" : machen Mut und erinnern an die "Regeln" und "Abwandlungsstrategien".


Lernspaß : Das Arbeitsmaterial und die Aufgabenstellungen sind sehr abwechslungsreich und wechseln sich mit auflockernden Lernspielen interessant ab. Alle Lerntexte wurden in großer Druckschrift verfasst und stellt gerade für leseschwache u. wahrnehmungsgestörte Kinder eine enorme Erleichterung da.
Mein Fazit : Ein sehr anpassungsfähiges Lernprogramm und über viele Jahre einsetzbar. Eigene Ideen und Texte oder auch das aktuelle Unterrichtsmaterial der Schule können problemlos eingebunden werden.
Carola Reuter-Liehr (Lautgetreue Lese-Rechtschreibförderung)

Eltern u. Lehrer die sich ausführlicher über das Gesamtkonzept informieren möchten besuchen bitte die Seite LRS-THERAPIE der Autorin.
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